Die Geschichte
Kloster Apotheke | Forchtenstein
Die Apotheke ...
In seiner über 220 jährigen Geschichte kann die Apotheke auf eine sehr bewegte Zeit zurückblicken.
Gegründet wurde sie laut einer Chronik von Kurt Ryslavy „Materialien zur Geschichte der Apotheken und Apotheker im Burgenland“ von Franz Xaver Weidl. Zu dieser Zeit häuften sich bedingt durch den Krieg (Zweiter Koalitionskrieg mit Frankreich) Krankheiten und der Bedarf nach medizinischer Versorgung in Mattersdorf. Die Stadtgemeinde Mattersburg verwahrt ein „Denck Buch der Gemeinde Mattersdorf Anno 1814“. Auf Seite 117 wird in einem Kapitel „Vom Frieden mit Frankreich und der epidemischen Krankheit“ mehrere Seiten über Sanitätsangelegenheiten und erhöhten Bedarf an Medikamenten wegen der kriegerischen Zeiten abgehandelt.
Gegründet wurde sie laut einer Chronik von Kurt Ryslavy „Materialien zur Geschichte der Apotheken und Apotheker im Burgenland“ von Franz Xaver Weidl. Zu dieser Zeit häuften sich bedingt durch den Krieg (Zweiter Koalitionskrieg mit Frankreich) Krankheiten und der Bedarf nach medizinischer Versorgung in Mattersdorf. Die Stadtgemeinde Mattersburg verwahrt ein „Denck Buch der Gemeinde Mattersdorf Anno 1814“. Auf Seite 117 wird in einem Kapitel „Vom Frieden mit Frankreich und der epidemischen Krankheit“ mehrere Seiten über Sanitätsangelegenheiten und erhöhten Bedarf an Medikamenten wegen der kriegerischen Zeiten abgehandelt.

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1841 Übernahme durch Karl v. Toth
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1850 Geschäftsübernahme durch Josef Gerr
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1860, 6. Oktober Apothekenvisitationsprotokoll Mattersdorf:
„Der Standort der Apotheke ist das Haus No. 139; sie ist gut gelegen; Schild lautet „Zum Salvator“; kein Provisor und kein Praktikant im Betrieb. Der Gehilfe heißt Georg Fellmer, er ist 23 Jahre alt, gebürtig aus Kronstadt, wo er 8 Schulen absolvierte. Das Tirocinium brachte er in der Wallachei, in Georgevits bei dem Apotheker Frid. Klein im Jahre 1854 hinter sich. Er konditionierte alldort und zwei Jahre in Bukarest und ist dermalen seit 7 Monaten in Mattersdorf. Der Zustand der Offizin, Geräthe und Vorräte ist in Ordnung, die untersuchten Präparate sind probehaltig. Die Heroischen Mittel sind versperrt, Gifte werden nicht dispensiert. Reagenzpräparat, Expeditionstisch, Materialkammer und Labor sind in Ordnung. Der Wasserkeller ist reichlich versehen, ebenso der Kräuterboden. Pharmacopoe, Medikamententaxe, Berufsbücher, Defectenbuch, Rechnungen und Ausweise vom Materialisten, Gebr. Fritz in Wien, über bezogene Materialien vorgefunden. Das Contobuch wird geführt. Die in der Apotheke zurückgehaltenen Rezepte sind in guter Ordnung.“
Die Apotheke ...
In seiner über 220 jährigen Geschichte kann die Apotheke auf eine sehr bewegte Zeit zurückblicken.
Gegründet wurde sie laut einer Chronik von Kurt Ryslavy „Materialien zur Geschichte der Apotheken und Apotheker im Burgenland“ von Franz Xaver Weidl. Zu dieser Zeit häuften sich bedingt durch den Krieg (Zweiter Koalitionskrieg mit Frankreich) Krankheiten und der Bedarf nach medizinischer Versorgung in Mattersdorf. Die Stadtgemeinde Mattersburg verwahrt ein „Denck Buch der Gemeinde Mattersdorf Anno 1814“. Auf Seite 117 wird in einem Kapitel „Vom Frieden mit Frankreich und der epidemischen Krankheit“ mehrere Seiten über Sanitätsangelegenheiten und erhöhten Bedarf an Medikamenten wegen der kriegerischen Zeiten abgehandelt.
Gegründet wurde sie laut einer Chronik von Kurt Ryslavy „Materialien zur Geschichte der Apotheken und Apotheker im Burgenland“ von Franz Xaver Weidl. Zu dieser Zeit häuften sich bedingt durch den Krieg (Zweiter Koalitionskrieg mit Frankreich) Krankheiten und der Bedarf nach medizinischer Versorgung in Mattersdorf. Die Stadtgemeinde Mattersburg verwahrt ein „Denck Buch der Gemeinde Mattersdorf Anno 1814“. Auf Seite 117 wird in einem Kapitel „Vom Frieden mit Frankreich und der epidemischen Krankheit“ mehrere Seiten über Sanitätsangelegenheiten und erhöhten Bedarf an Medikamenten wegen der kriegerischen Zeiten abgehandelt.

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1841 Übernahme durch Karl v. Toth
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1850 Geschäftsübernahme durch Josef Gerr
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1860, 6. Oktober Apothekenvisitationsprotokoll Mattersdorf:
„Der Standort der Apotheke ist das Haus No. 139; sie ist gut gelegen; Schild lautet „Zum Salvator“; kein Provisor und kein Praktikant im Betrieb. Der Gehilfe heißt Georg Fellmer, er ist 23 Jahre alt, gebürtig aus Kronstadt, wo er 8 Schulen absolvierte. Das Tirocinium brachte er in der Wallachei, in Georgevits bei dem Apotheker Frid. Klein im Jahre 1854 hinter sich. Er konditionierte alldort und zwei Jahre in Bukarest und ist dermalen seit 7 Monaten in Mattersdorf. Der Zustand der Offizin, Geräthe und Vorräte ist in Ordnung, die untersuchten Präparate sind probehaltig. Die Heroischen Mittel sind versperrt, Gifte werden nicht dispensiert. Reagenzpräparat, Expeditionstisch, Materialkammer und Labor sind in Ordnung. Der Wasserkeller ist reichlich versehen, ebenso der Kräuterboden. Pharmacopoe, Medikamententaxe, Berufsbücher, Defectenbuch, Rechnungen und Ausweise vom Materialisten, Gebr. Fritz in Wien, über bezogene Materialien vorgefunden. Das Contobuch wird geführt. Die in der Apotheke zurückgehaltenen Rezepte sind in guter Ordnung.“